Dart Ausrüstung für Anfänger

Dartpfeil

Wie Elmar Paulke immer sagt: Kauft euch ein Board, 3 Pfeile und los geht die wilde Jagd auf die 180. Die Proleten unter uns können dann unter Beweis stellen, wie sie „mal eben“ ein paar Triple-Felder treffen ohne große Übung. Haha – jeder, der Dart spielt, kann da nur schmunzeln.

Tacho
Von null auf hundert geht es nicht sofort…

The godfather of Darts, Mister Tailor, trainiert sehr sehr viel. Unzählige Male täglich wirft er seine Dartpfeile. Es gibt ein paar Spieler mit unglaublichem Talent, die brauchen das nicht. Zumindest nicht in der Intensität. Beneidenswert… Fangen wir aber klein an. Mit einer vernünftigen Dartscheibe. Zunächst einmal gibt es diverse Sets für blutige Anfänger*. Was anderes würde ich auch nicht empfehlen, solltet ihr einfach nur mal loslegen wollen.

Für das erste Set ist das meiner Meinung nach optimal. Solltet ihr auf einem gewissen Niveau angelangt sein, kommt wohl automatisch der Wunsch nach professionelleren Darts*. Ist ja auch normal: Ganz zu Beginn müssen es nicht die teuersten Dartpfeile bzw. -scheibe sein. Allgemein gilt sowieso: Teuer ist nicht immer gleich optimal – denn für jeden ist die Auswahl seiner Dartpfeile sehr individuell.

Qualitativ hochwertiger geht immer, bis hin zum Blade 4*. Der ein oder andere hat es sicher schon einmal gesehen, wohl im Fernsehen oder anderen live-Veranstaltungen. Man kann nur sagen: Es lohnt sich auf Dauer. Die Darts bleiben stecken auch nach jahrelangem Bespielen. Im Keller hing bei uns damals das ein oder andere billige Dartboard. Die Pfeile fliegen ständig wieder heraus. Und Präzision ist auch nicht möglich bei Triple-Feldern, die nicht gut abgegrenzt sind.

Also geizt nur ein wenig mit einem Einsteiger-Set. Das Board muss zu Beginn nicht gleich das Teuerste* sein. Wie bei den Smartphones: Das erste muss kein 400 Euro-Gerät sein, sagen wir vielleicht eins für 100. Später könnt ihr es immer noch verticken und in eine andere Klasse einsteigen. Dasselbe gilt für die Dartpfeile. Zumindest dann, wenn du noch nicht so recht weißt: Magst du Darts überhaupt… Bei Steeldarts ist dieser Aspekt noch viel wichtiger als beim elektronischen Dart. Die Dartpfeile gibt es in noch mehr Variationen, Steeldarts ist ein noch präziserer Sport.

Ein Kollege von mir erklärt ausgiebig die verschiedenen Dartpfeile. Warum gibt es die aus verschiedenen Materialien, mit verschiedenen Gewichten usw. Wie sind Dartpfeile genau aufgebaut? All das und noch viel mehr… Wem das Video zu lange geht, der liest einfach meine Ausführungen. Die wichtigsten Dinge fasse ich unter dem Video zusammen:


Video: Dartpfeile beim elektronischen Dart

Dartpfeile, die man auf die elektronische Scheibe wirft, sind anders. Nicht so schwer wie Steeldarts, denn sonst würde man die Scheibe direkt zerstören. Hoffentlich bist du auch nie auf die Idee gekommen, mit den Steeldart Pfeilen auf das elektronische Board zu werfen… KEINE GUTE IDEE. Also merke: Für E-Darts bzw. Steeldarts gibt es verschiedene Dartpfeile. Das ist der Hauptunterschied – zusammen mit der Tatsache, dass man beim Steeldarts noch genauer werfen muss. So genannte Soft Tip Dartpfeile kommen beim E-Dart zum Einsatz. Die Spitze (Soft Tip) ist nicht fest verbaut, sondern man kann sie herausdrehen. Wenn du schon einmal gespielt hast, wirst du wissen: Oft verbiegen sich diese Plastik-Spitzen… Bekommt man aber ohne Probleme, auch hier bequem online*  für wenig Geld.

Welche E-Dart Spitzen solltest du nun kaufen? Da gibt es 100 verschiedene Ausführungen. Farbe, Länge, Breite des Sockels… Meiner Erfahrung nach brechen die „teuren“ nicht so leicht wie diverse No-Name-Produkte. Sieh dich einfach ein wenig um – und besorge dir einen kleinen Vorrat^^ Sogar in rosa oder lila habe ich schon welche gesehen… Ein Hinweis noch: Für billige E-Dart Scheiben vom Supermarkt bietet es sich an, maximal 17 Gramm (vielleicht noch 18 Gramm) Dartpfeile zu verwenden. Manchmal auch noch etwas weniger. Steht meist auch auf der Verpackung oder in der Anleitung.

So sehen E-Dart Spizen aus
So sehen E-Dart Spitzen aus *

Was ist nun der Unterschied zu Steeldart? Nun, dort sind die Dartpfeile ähnlich aufgebaut, nur sind die eben schwerer. Und die Spitzen sind fest verbaut mit dem Barrel (dem Mittelstück der Dartpfeile – dort, wo man greift). Etwas außergewöhnlich, aber auch existent: Steeldart Spitzen, die man aufschrauben und somit wechseln kann. Doch im Grunde muss man die Steeldarts auch nur sehr selten wechseln. Sollten sie ramponiert sein, so kann man diese etwas anschleifen und schon flutscht es wieder.

Noch ein Tipp: Ist das Barrel aus Metall und die Spitzen ebenfalls, hält das nicht besonders. Anzuraten sind hier kleine Gummi-Ringe, die gibt es hier*. Ist hingegen das Barrel aus Metall und die Spitze aus Plastik, so benötigt man kein Gummi.

Okay – nun weißt du, was ein Barrel ist. Spitzen sind auch klar. Was noch fehlt, ist der Shaft und der Flight. Letzteres ist nichts anderes als das kleine Fähnchen ganz hinten, wenn man Dartpfeile betrachtet. Die gibt es in allerlei Formen und Farben – suche dir einfach eines von einer Milliarde aus^^ Denn im Grunde tut dieses Fähnchen nichts anderes, als den Flug der Dartpfeile zu stabilisieren. Hier gibt es keine messbaren Unterschiede.

Beim Shaft sieht das schon anders aus! Und zwar gibt es den auch in verschiedenen Arten: Aus Plastik oder Metall… Die Frage ist, was dir gefällt! Denn vom Gewicht her macht das kaum etwas aus. Einer aus Alu hält wohl etwas länger. Was den Shaft so besonders macht, ist dessen Länge: Dartpfeile wirft man mit einem bestimmten Gewicht – das wird vom Barrel bestimmt. Und die Gesamtlänge des Pfeils bestimmt der Shaft. Welche Variante ihr wählen müsst, sagt euch eure Körpergröße in Verbindung mit eurem Wurfstil. Außerdem gibt es die Faustregel: Benutzt ihr lange Barrels, so wählt einen kurzen Shaft. Und anders herum. Es gibt auch mittlere Shafts. Wie gesagt, nur eine Faustregel für Dartpfeile… Hier noch ein kleines Video dazu:


Video: Wie man den richtigen Shaft auswählt

Tatsächlich gibt es auch Shafts, an dem der Flight bereits befestigt ist – bzw. aus den zwei (eigentlich) Einzelteilen wird ein einziges. Vor- und Nachteile sind hier schnell zusammengefasst: Der Austausch dauert 10 Sekunden kürzer. Nachteil ist folgender: Sollte es dir den Flight zerhauen (und das kommt schonmal vor…), so ist auch der Shaft zu tauschen. Vielleicht kennst du Handys, bei denen der Akku fest verbaut ist. Dasselbe Prinzip!

Du ärgerst dich, dass oft der Flight wegfliegt? Oder du die Dartpfeile oft genau auf dieselbe Stelle wirfst – und damit die Flights kaputt machst? Für beide Probleme gibt es eine Lösung: Einmal Flight Ringe, die den Flight festhält. Und zum anderen so genannte Flight Protektoren, die oben auf die Spitze des Flights gesetzt werden. Solltest du oft Robin Hood spielen (Pfeil spalten), hilft das^^ Um die Flight Ringe zu montieren, muss man den Flight vorher speziell lochen. Das kleine Werkzeug (und alles andere) dazu gibt es hier – einfach auf das Bild klicken:

Dart Flight Locher
Dart Flight Locher *

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